Aktuelle Neuigkeiten

Hier finden Sie aktuelle Informationen rund um die Aktivitäten der WDS
16.04.2018

Der Test „MDK“ – Wenn die Begutachtung als Prüfung verstanden wird

Der Tag, an dem der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) kommt, ist nicht selten der Tag, an dem sich entscheidet, ob und welcher Pflegegrad einem Versicherten zugeteilt wird. Ob die Einschränkungen nun körperlicher, mentaler oder kognitiver Grundlage sind: oftmals ist der Zustand des Betroffenen sehr tagesformabhängig. Insbesondere im kognitiven Bereich schwanken die Ausprägungen des Handicaps teilweise enorm. Wenn sich dann auch noch der Versicherte der Situation nicht bewusst ist und versucht, in der „Prüfungssituation“ seinen Zustand deutlich besser wirken zu lassen, als er tatsächlich ist, kommt es nicht selten zu einer zu geringen Einstufung der Pflegebedürftigkeit seitens des MDK. Von einem solchen Fall kann WDS.care-Pflegeexperte Joachim Schulz berichten.

Tochter zweifelte an der Richtigkeit des Gutachtens


„In einer der Pflegesprechstunden bat mich eine Frau um Rat“, erzählt Schulz. „Sie hatte ein MDK-Gutachten ihrer Mutter bei sich. In dem Gutachten war der Pflegegrad 1 festgestellt worden, was nach Ansicht der Tochter dem tatsächlichen Pflegebedarf nicht gerecht wird. Gemeinsam sind wir das Gutachten durchgegangen und haben parallel dazu in einem Pflegegradrechner die Einschränkungen, die die Tochter zusätzlich bei ihrer Mutter wahrnahm, eingegeben.“ Der Pflegeexperte nutzte diese Informationen, um später im Widerspruchsschreiben genau angeben zu können, welche Punkte des Gutachtens angezweifelt werden.

Gutachten deckte die kognitiven Einschränkungen nicht ab


Schnell stellte sich heraus, dass die Tochter die Kognition ihrer Mutter deutlich schlechter bewertet, als der MDK es im Gutachten getan hatte. Beispielsweise berichtete sie von einem zunehmenden Verlust des Gedächtnisses. Zudem merkte sie an, dass sie ihre Eltern bereits in allen organisatorischen Bereichen des Lebens unterstütze, darunter das Bereitstellen der Medikamente, da es in der Vergangenheit bereits zu Verwechslungen kam. Im Gutachten fanden die kognitiven Einschränkungen allerdings keinerlei Erwähnung. Schulz konnte an dieser Stelle einen wertvollen Hinweis geben: „Ich riet der Tochter, die kognitiven Einschränkungen von einem Neurologen untersuchen zu lassen. Zum einen natürlich, um die Ursachen der Beeinträchtigung festzustellen, zum anderen aber auch, um den Widerspruch mit einer ärztlichen Diagnose fundieren zu können und dadurch eine neue Begutachtung zu bewirken.“

Ärztliches Gutachten war goldwert


Nachdem die Tochter zuvor um die Anwesenheit des Pflegeexperten bei dem neuerlichen MDK-Termin gebeten hatte, erkrankte sie kurzfristig. Um den Termin aber nicht absagen zu müssen, erklärte sich Schulz bereit, die Begutachtung alleine zu begleiten. Die ungewohnten Umstände führten jedoch zu einem Phänomen, dass laut Schulz häufiger in den Begutachtungssituationen auftritt: „Die Mutter war an diesem Tag vollkommen orientiert und konnte sogar ihren nicht gerade kurzen Medikamentenplan auswendig aufsagen.“ Nun war es von Glück, dass dem Pflegeexperten die neurologische Diagnose einer beginnenden Demenz vorlag. Nicht zuletzt dank der Diagnose wurde der Dame schlussendlich der Pflegegrad 2 zugeteilt und die Leistungen der Pflegekasse erhöht. Eine große Erleichterung für Mutter und Tochter.

28.02.2018

„Sehen Sie den Beratungseinsatz nach § 37.3 niemals als Prüfung oder Überprüfung!“

Ein Interview mit Marcello Ciarrettino

In der vergangenen Woche stand der Gesundheitswissenschaftliche Leiter von WDS.care, Marcello Ciarrettino dem Portal pflege.de Rede und Antwort zum Thema „Beratungseinsätze nach § 37.3“. Im Interview räumt der examinierte Fachkrankenpfleger für Intensivpflege, Lehrer für Pflegeberufe und Dipl. Pflegepädagoge mit einigen Missverständnissen auf und gibt Tipps beim Umgang mit Pflegeberatern und dem MDK.

Lieber Herr Ciarrettino. Sie sind Diplom Pflegepädagoge. Wie kann man sich Ihren Beruf vorstellen?

Mein Antrieb und meine Profession sind, mir immer zu überlegen, wie ich Menschen helfen kann und wie ich Menschen fortbilden kann, damit sie sich weiterentwickeln. Damit sind wir auch schon bei den Beratungseinsätzen nach § 37.3 SGB XI und der Förderung und Schulung von pflegenden Angehörigen, aber dazu gleich im Folgenden mehr.

Genau. Ganz kurz noch: Sie arbeiten als Gesundheitswissenschaftlicher Leiter bei WDS.care. Was leistet WDS.care?

WDS.care ist ein unabhängiger Dienstleister und bietet Hilfestellungen sowie Assistenzdienste an. Darunter fällt z. B. die Vermittlung von Pflegeleistungen oder aber eben auch erst einmal die Information und Beratung von Versicherten und ihren pflegenden Angehörigen über die Möglichkeit, dass Pflegeleistungen genutzt werden können. Zum Beispiel im Rahmen des Beratungseinsatzes nach § 37.3 und Pflegeschulungen nach § 45 aus dem SGB XI.

Der Paragraph 37.3 definiert die notwendigen regelmäßigen Beratungseinsätze bei Bezug von Pflegegeld, Paragraph 45 beschreibt die Pflegekurse und Schulungen in der Häuslichkeit für pflegende Angehörige. Was ist der größte Unterschied zwischen Beratungseinsätzen nach § 37.3 SGB XI und Pflegekursen nach § 45 SGB XI?

Die Pflegeschulungen und Pflegekurse nach § 45 SGB XI stehen unter dem Merkmal „Anleitung und Schulung“, der Beratungseinsatz nach § 37.3 unter dem Merkmal „Information und Beratung“. Darunter fällt: Was kann der pflegende Angehörige noch an Unterstützung erhalten und nutzt er wirklich schon alle Leistungen, die das SGB XI hergibt? Um sicherzugehen, dass der pflegende Angehörige, der auch Pflegegeld-Bezieher ist, regelmäßig informiert und selbst entlastet wird, ist ein Beratungseinsatz nach § 37.3 für alle Pflegegeldempfänger ab Pflegegrad 2 verpflichtend.

Was mir gleich zu Beginn wichtig ist: Ein Beratungstermin nach § 37.3 ist KEIN Begutachtungstermin und KEINE Überprüfung des Pflegegrads o. ä. Er ist eine Leistung der Pflegeversicherung an pflegende Angehörige zu ihrem eigenen Schutz und zur Sicherung der Qualität der häuslichen Pflege. Beobachtet der Pflegeberater im Rahmen des Termins nach § 37.3, dass der pflegende Angehörige noch Unterstützung und Weiterbildung benötigen könnte, so organisiert er für ihn eine Schulung – und das ist dann die Pflegeschulung nach § 45. Beratungseinsätze nach § 37.3 und Schulungseinheiten nach § 45 sind demnach eng miteinander verknüpft. Wir von WDS.care bieten sie z. B. aus einer Hand und auf Wunsch auch an ein und demselben Termin an.

Ok. Sie hatten betont, dass Beratungseinsätze nach § 37.3 verpflichtend sind. Bedeutet das im Umkehrschluss, dass Schulungskurse nach § 45 freiwillig sind?

Genau, richtig. Pflegekurse und individuelle Schulungen nach § 45 SGB XI sind keine Verpflichtung, sondern ein freiwilliges Angebot an Pflegende. Meiner Meinung nach sollten sie aber von jedem Pflegenden genutzt werden.

Das komplette Interview können Sie hier lesen.

15.02.2018

Neue Website für den Klosterhof Liesborn

Der "Auftragsgriller" unseres Vertrauens, Thorsten Hilgers, ist seit Jahren mit seinem Grillservice in und um Lippstadt unterwegs und versorgt seine Kunden mit kulinarischen Highlights vom Grill. Nun hat er ein weiteres Highlight im Programm: den Klosterhof Liesborn!

Der Klosterhof Liesborn bietet Platz für Veranstaltungen aller Art. Für Hochzeiten, Firmen-, Familienfeiern oder andere Jubiläen bietet der Veranstaltungsort im Schatten der Abtei in Liesborn flexible Nutzungsmöglichkeiten. Um die Räumlichkeiten ansprechend und übersichtlich zu präsentieren, hat WDS.media einen OnePager erstellt, der alle Informationen auf einen Blick darstellt. „Potenzielle Interessenten sollen auf der Website direkt die Informationen finden, die sie brauchen. Gleichermaßen soll die Seite die Räumlichkeiten aber auch ansprechend präsentieren – schließlich ist die Entscheidung für eine Location immer auch eine emotionale. Ich denke, auf der Website des Klosterhofes haben wir eine gute Balance zwischen sachlich und emotional gefunden!“ erklärt der zuständige Art Director Miguel Guirao.

Auch die Erstellung eines Logos gehörte zu unserem Angebot – um die Zugehörigkeit zum Grillservice Hilgers zu unterstreichen, haben wir allerdings kein komplett neues Logo erstellt, sondern das Grillservice-Logo angepasst. Im neuen, warmen Rot fügt sich das Logo des Klosterhofes nun perfekt in das Gesamtbild ein.

Aber sehen Sie selbst: http://www.klosterhof-liesborn.de

01.02.2018

Eldercare – Geschichten, die das Leben schreibt

Das WDS.care-Produkt „Eldercare“ soll Angestellte unterstützen, Pflege und Beruf miteinander zu vereinbaren. Zahlreiche Unternehmen nehmen die Leistungen von WDS.care bereits in Anspruch und bieten ihren Mitarbeitern unsere Pflegesprechstunden, die telefonische 24/7-Pflegehilfe, den bundesweiten Vor-Ort-Pflegeservice und Pflegeworkshops an.

Aber wie funktioniert das Produkt eigentlich? Wann kann WDS.care die Angestellten unterstützen und wie können Unternehmen davon profitieren? Wer kann „Eldercare“ in Anspruch nehmen?

Um diese Fragen kurz und knapp zu beantworten, hat WDS.care zusammen mit WDS.media einen kurzen Film gedreht, der – etwas überspitzt – genau die Notsituation darstellt, in der sich Angestellte oftmals wiederfinden: „Eldercare – Geschichten, die das Leben schreibt“.

31.01.2018

WDS.care begrüßt neuen Kunden ERGO Group AG

Das Eldercare-Netzwerk darf sich über Zuwachs freuen. WDS.care konnte die ERGO Group AG, einen der größten Erstversicherer Deutschlands, als Kunden gewinnen. Die ERGO Beschäftigten können seit dem 1. Dezember 2017 die Eldercare-Services in Anspruch nehmen.

ERGO verfügt, neben dem Sitz in Düsseldorf, über fünf weitere Hauptstandorte und darüber hinaus bundesweit über Geschäfts- und Vertriebsstellen. Während an den Hauptstandorten die Pflegesprechstunden sowie die Pflege-Workshops in Verbindung mit dem Vor-Ort-Pflegeservice und der telefonischen 24/7-Pflegehilfe angeboten werden, nutzen die Beschäftigten der Geschäftsstellen vor allem das Angebot der telefonischen 24/7-Pflegehilfe und den Vor-Ort-Pflege-Service.

„Ein großes Unternehmen wie ERGO als Kunden zu gewinnen macht uns stolz und spornt uns an, unsere Angebote zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ständig weiterzuentwickeln“, kommentierte Oliver Berlinghoff, Fachgebietsleiter Eldercare, die neue Kundenbeziehung.

WDS.care freut sich außerordentlich auf die Zusammenarbeit mit ERGO und heißt das Unternehmen herzlich willkommen!

21.12.2017

WDS wünscht frohe Weihnachten!

Das vergangene Jahr war für uns besonders spannend: denn seit Juli 2017 firmieren unsere beiden Divisionen WDS.media und WDS.care nun gemeinsam als WDS GmbH. Ein großer Schritt für uns, um die gemeinsame Leitidee weiter voranzutreiben: WIR DENKEN SERVICE. Und auch unabhängig davon war das Jahr ereignisreich – deshalb möchten wir uns mit diesem kleinen Weihnachtsgruß für die zahlreichen Erfolge, herausfordernden Aufgaben und tollen Begegnungen aus dem letzten Jahr bedanken: http://www.wds.net/xmas2017

Wir freuen uns schon darauf, was 2018 für uns bereit hält und hoffen, dass wir Sie auch weiterhin begleiten dürfen.

Bis dahin wünschen wir Ihnen und Ihren Familien besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ihr WDS-Team

08.12.2017

DMK Industrie mit Messestand von WDS auf der FIE 2017

DMK Industrie, eine Business Unit des Deutschen Milchkontors, präsentierte sich in diesem Jahr auf der Food Ingredients Europe mit einem Messestand aus dem Hause WDS! Unter dem Motto „Passion for healthy ingredients“ stellten die drei Tochterunternehmen DMK Ingredients, DP Supply und wheyco dem Fachpublikum neue Innovationen vor. Der von der WDS.media gestaltete Messestand greift dieses Thema auf und empfängt den Messebesucher mit einer frischen und einladenden Gestaltung. Art Directorin Marie Christine Guirao, verantwortlich für die Gestaltung des Standes, freut sich über die Neuausrichtung: „Auf der diesjährigen FIE ist die DMK Industrie viel wärmer und einladender unterwegs. Durch die schönen Bilder der Applikationen, die wir im Vorhinein im Fotostudio gemacht haben, ist der gesamte Auftritt sehr viel emotionaler – und natürlich auch appetitlicher! – geworden. Es ist ein einheitliches Bild der Business Unit entstanden – gleichermaßen haben alle drei einzelnen Unternehmen weiterhin genug Raum, sich darzustellen.“

Als Partner für die nationale und internationale weiterverarbeitende Industrie produziert die Business Unit DMK Industrie trockene und flüssige Halbfertig- und Fertigprodukte. Die DMK Group als größte deutsche Molkereigenossenschaft produziert jährlich rund 7,3 Mrd. kg Milch und gehört mit einem Umsatz von 5,1 Mrd. Euro europaweit zu den führenden Unternehmen der Milchwirtschaft.

07.12.2017

WDS.care erhält Zuschlag der BAHN-BKK

Zum Jahresende hat WDS noch eine gute Nachricht zu verkünden: WDS.care konnte sich in einer Ausschreibung der BAHN-BKK durchsetzen und darf ab dem 01.01.2018 die Versicherten der BAHN-BKK bei der individuellen Pflegeberatung im häuslichen Umfeld mit Rat und Tat unterstützen.

Die Pflegeberatung nach § 7a SGBXI hat das vornehmliche Ziel, Pflegebedürftigen vollumfängliche Informationen zu Auswahl und Inanspruchnahme von Sozialleistungen und sonstigen Hilfsangeboten zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus wird von dem Pflegeberater oder der Pflegeberaterin ein individueller, speziell auf den Pflegebedürftigen ausgerichteter Versorgungsplan erstellt und in der Durchführung überwacht. So ist sichergestellt, dass die Effektivität und Effizienz der festgelegten Maßnahme zu jeder Zeit gegeben ist und Pflegebedürftige optimal betreut werden.

Andre Ruge, Geschäftsführer der WDS GmbH, freut sich über diesen Erfolg: “Es macht uns ohne Frage stolz, dass wir einen solchen Auftrag erhalten haben. Das bestätigt uns in unserer Philosophie, nicht nur absolute Service-Bereitschaft zu leben, sondern auch personalpolitisch höchsten Wert auf die Erfahrungen und die Qualifikation unserer Mitarbeiter zu legen. Wie wir sehen, können wir damit Kunden wie die BAHN-BKK überzeugen.“

01.12.2017

WDS.care und pflege.de bieten Services der nächsten Generation

Um den Kundenanforderungen der Zukunft und den Ansprüchen an Service- und Leistungsspektrum der Gegenwart gerecht zu werden, baut WDS.care sein Netzwerk rund um das Thema Pflege stetig aus.

Mit dem Beratungsportal pflege.de, betrieben von der web care LBJ GmbH aus Hamburg, hat WDS.care sich nicht nur einen Partner an Bord geholt, der hohe Kompetenz rund um das Wohnen und Leben im Alter hat, sondern auch eine gemeinsame Mission mit WDS.care teilt: Die Organisation des Alltags von Ratsuchenden, ob von Betroffenen oder pflegenden Angehörigen, zu ermöglichen, zu erleichtern, zu unterstützen und damit deren Lebensqualität erheblich zu steigern.

„Damit wir unsere Leistungen bundesweit in der Qualität anbieten können, in der wir sie anbieten, können wir uns nur Partnerschaften erlauben, die das gleiche Ziel vor Augen und den gleichen hohen Anspruch an sich selbst haben. Bei pflege.de ist das definitiv gegeben. Darüber hinaus, ergänzen sich unsere Kompetenzen ganz hervorragend.“, so Andre Ruge, Geschäftsführer der WDS GmbH.

„Mit dem Pflege-Spezialisten WDS.care erweitert pflege.de sein Netzwerk um einen exzellenten Partner rund um das Thema Seniorenpflege. Mit höchsten Ansprüchen, jahrelanger Erfahrung und dem Willen auch neue Wege zu gehen, schaffen WDS.care und pflege.de gemeinsam neue Services, um das Leben in der häuslichen Versorgung und Pflege weiter zu verbessern“, so Sabine Schöler, Geschäftsführerin pflege.de.

Wenn auch Sie mehr über das Leistungsspektrum von WDS.care erfahren möchten, klicken Sie hier.

23.11.2017

Von den Pflegestufen zu den Pflegegraden

Erwin Müller (85; Name von Red. verändert), bis dato rüstig und gesund, ist durch einen Schlaganfall pflegebedürftig geworden. Christine Gallhoff-Stracke, seit 1. Juli 2016 Pflegeexpertin bei WDS.care, einer Division der WDS GmbH, sucht ihn zu Hause auf, um im Rahmen einer Gesamtschulung für pflegende Angehörige und anderen Ratsuchenden darüber zu informieren, wie die neuen Pflegegrade ermittelt werden. Darüber hinaus schult sie ihn und seine pflegenden Angehörigen und informiert sie, welche Leistungen der Pflegeversicherung er insgesamt nutzen kann. Während der Grad der Pflegebedürftigkeit noch im letzten Jahr in drei Pflegestufen eingeordnet wurde, gelten seit Jahresbeginn die neuen Pflegegrade. Neu daran ist, dass die körperlichen Beeinträchtigungen nicht mehr nach Minuten berechnet werden, sondern nach dem Grad der benötigten Hilfestellung. Auch geistige und seelische Beeinträchtigungen werden nun viel genauer und umfangreicher mit einbezogen. Und das geht so: Für insgesamt sechs Lebensbereiche (Module) werden Punkte von 0=selbstständig, 1=überwiegend selbstständig, 2=überwiegend unselbstständig, 3=unselbstständig vergeben. So kann ein Gesamt-Punktwert ermittelt werden, um den Pflegegrad zu ermitteln. Christine Gallhoff-Stracke erklärt also, dass zunächst Erwin Müllers körperliche Beweglichkeit betrachtet werden würde. Kann sich der Versicherte noch eigenständig in der Wohnung bewegen? Sind Treppen für ihn ein Hindernis? Die Antworten auf diese und ähnliche Fragen bzw. die jeweilige Punktzahl ergeben den Punktwert für den Lebensbereich Mobilität.

Wie selbstständig ist der Pflegebedürftige noch?
Ebenso geht man auch für den Lebensbereich kognitive und kommunikative Fähigkeiten vor. Inwieweit kann sich Herr Müller also trotz seiner Aphasie (schädigungsbedingte Sprachstörung) noch verständigen? Innerhalb des Lebensbereiches Verhaltensweisen und psychische Problemlagen wird analysiert, wie sich der Betroffene gegenüber anderen verhält. Ist er beispielsweise antriebslos und depressiv, bisweilen sogar aggressiv gegenüber anderen? Im vierten Lebensbereich, der Selbstversorgung, geht es um Alltagstätigkeiten wie das Waschen des eigenen Körpers, die Nahrungsaufnahme und deren Zubereitung sowie den Toilettengang. Und wie bewältigt der Versicherte krankheits- oder therapiebedingte Anforderungen und Belastungen? Kann er beispielsweise seine Medikamente noch selbst einnehmen und benötigt er Hilfe beim Arztbesuch? Ein sechstes Modul (Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte) fragt danach, ob Herr Müller seinen Tagesablauf noch weitgehend selbst gestaltet, ob er sich auf Veränderungen einstellen kann und ob bzw. wie er mit anderen Menschen interagiert.

Gesamtpunktwert ergibt den Pflegegrad
Die gewichteten Punkte aller Module werden dann zu einem Gesamtpunktwert zusammengefasst, aus dem sich der Pflegegrad ergibt. Wie die einzelnen Punktwerte gewichtet werden, sehen Sie in der Grafik oben. Die sich daraus ergebenden Gesamtpunkte bestimmen den Pflegegrad. Pflegebedürftig im Sinne des Gesetzes ist ein Mensch, wenn er mindestens 12,5 Punkte erhalten hat. Die folgende Übersicht zeigt an, wie viele Gesamtpunkte den jeweiligen Pflegegrad ergeben.

Gesamtwert der gewichteten Punkte aus allen einzelnen Modulen (Gesamtpunkte) Pflegegrad
ab 12,5 bis unter 27 1
ab 27 bis unter 47,5 2
ab 47,5 bis unter 70 3
ab 70 bis unter 90 4
ab 90 bis 100 5

„Schwierig wird es allerdings, weil manche Versicherte sich schämen und bewusst Informationen vorenthalten“, erklärt Christine Gallhoff-Stracke die Probleme, die bei der Pflegegrad-Ermittlung auftreten können. „Einige Patienten schätzen, bedingt durch ihre Erkrankung oder durch ihr Selbstbild, ihre Situation anders ein als ihr Umfeld sie wahrnimmt.“

16.11.2017

WDS.care mit Eldercare auf Erfolgskurs

WDS unterstützt bundesweit zahlreiche Firmen und deren Beschäftigte bei der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Unter anderem auch die Globus SB-Warenhäuser und die Globus SB-Warenhaus Holding (mit nahezu 19.000 Mitarbeitern), die in diesem Monat auf der 4. Berliner Pflegekonferenz in der Kategorie „Organisationen ab 5.001 Beschäftigte“ mit dem Otto Heinemann Preis ausgezeichnet wurde.

Mit dem Preis ehrt die fachkundige Jury jährlich Unternehmen, die in herausragender Weise optimale Bedingungen zu Vereinbarkeit von Pflege und Beruf für ihre Beschäftigten geschaffen haben. Ein fester Bestandteil dieses Unterstützungsangebotes bei Globus ist das Betreuungs- und Pflegekonzept „Eldercare“, welches die WDS GmbH zur Unterstützung von berufstätigen Pflegepersonen entwickelt hat.

Höchst erfreut zeigte sich daher Kai Hartelt, einer der drei Geschäftsführer der WDS: „Wir gratulieren der Globus Holding sehr herzlich. Aber auch für uns ist so ein Preis eine tolle Auszeichnung. Es ist nicht nur eine Bestätigung unserer Arbeit, sondern gleichermaßen auch Motivation und Ansporn für die Zukunft, denn wir sehen auf dem Gebiet der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ein enormes Entwicklungspotenzial. Alleine in den letzten zwei Jahren hat sich die Anzahl der Mitarbeiter mehr als verdoppelt. Dadurch, dass wir uns bereits präventiv um die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf kümmern, bieten wir sowohl unseren Kunden und als auch den Mitarbeitern der Kunden eine enorme Arbeitserleichterung. Die physische und damit auch psychische Belastung wird deutlich reduziert und bringt damit Vorteile für Arbeitgeber und -nehmer gleichermaßen. Wir hoffen daher in Zukunft noch mehr Unternehmen von unserem Konzept überzeugen zu können.“ Profiteur des Erfolgs der WDS GmbH ist nicht zuletzt auch der Standort Lippstadt, der sich über neue Jobs und die Beheimatung eines jungen, wachsenden Unternehmens mit einer einzigartigen Dienstleistung freuen kann.

16.11.2017

Beratungseinsätze nach § 37 Abs. 3 SGB XI

Die Zahl der Beratungseinsätze nach § 37 Abs. 3 SGB XI hat seit Beginn des Jahres drastisch zugenommen. Über das Warum sprach WDS.inside mit Samira Heinrich, stellvertretende gesundheitswissenschaftliche Leitung der WDS.care.

Frau Heinrich, seit dem 1. Januar 2017 führen die Pflegeexperten von WDS.care weitaus mehr Beratungseinsätze nach § 37 Abs. 3 SGB XI durch. Wie ist das zu erklären?

Der Gesetzgeber verpflichtet alle Empfänger von Pflegegeld, in regelmäßigen Abständen Beratungseinsätze nach § 37 Abs. 3 SGB XI in Anspruch zu nehmen. Das war auch schon zu Zeiten der Pflegestufen so. Seit Januar 2017 besteht diese Pflicht für alle Versicherten ab Pflegegrad 2 aufwärts, Pflegebedürftige des Pflegegrads 1 sind ebenfalls berechtigt, sich im Rahmen dieser Beratungseinsätze bzgl. aller pflegerischen Fragen zu informieren. Nun ist es aber so, dass Pflegebedürftige, die vorher die Pflegestufe 0 hatten, ab 01.01.2017 automatisch in den Pflegegrad 2 eingestuft wurden. Somit sind diejenigen Betroffenen, für die solche Beratungseinsätze früher optional waren, seit Beginn dieses Jahres verpflichtet, diese in Anspruch zu nehmen. Und das erklärt die wachsende Zahl unserer Beratungseinsätze.

Was geschieht, wenn ein Versicherter ab dem Pflegegrad 2 den Beratungseinsatz nicht durchführen lässt?

Dann droht ihm leider, dass sein Pflegegeld gekürzt oder gestrichen wird. Für Pflegebedürftige mit Pflegegrad 2 kann das bedeuten, dass sie bis zu 316 Euro monatlich verlieren, Betroffene mit Pflegegrad 3 müssen dann auf bis zu 545 Euro pro Monat verzichten. Bis zu 728 Euro bzw. 901 Euro monatlich könnten für die Pflegegrade 4 bzw. 5 entfallen. Das bedeutet für uns, dass wir die Betroffenen hierüber aufklären, wo wir nur können.

Was beinhaltet überhaupt solch ein Beratungseinsatz?

Grundsätzlich sollen die Beratungseinsätze die Pflegequalität sichern und vermeidbare Fehler bei der häuslichen Pflege aufdecken. Neben drei Leitfragen, die es zu klären gilt, nämlich die nach dem Pflege- und Tagesablauf und nach den Hilfsmitteln, können wir ganz individuelle Themen und Fragen mit den Versicherten besprechen.

Was sind denn die häufigsten Fragen, die bei unseren Einsätzen auftauchen?

In der Regel müssen wir beim ersten, und oft auch noch zweiten, Beratungseinsatz vorrangig die Hintergründe und die eigentliche Intention unseres Besuches erläutern. Dabei geht es auch um Vertrauensbildung. Wenn es uns gelungen ist, die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen davon zu überzeugen, dass die Besuche der Beratung und nicht der Kontrolle (durch die Pflegekassen) dienen, verlagert sich der Schwerpunkt auf eine intensivere Beratung. Sehr häufig geht es dann um den Bedarf und die Beschaffung von Pflegehilfsmitteln – also z. B. technische Hilfsmittel oder Pflegeverbrauchsmittel wie Händedesinfektions- und Flächendesinfektionsmittel, Handschuhe, usw. Zahlreiche Versicherte haben auch Fragen zum Thema pflegegerechter, barrierefreier Wohnraum und der daraus resultierenden Beantragung von wohnraumverbessernden Maßnahmen. Zudem benötigen viele praktische Tipps zur aktuellen Alltagssituation der Pflegeperson wie beispielsweise das Einüben einer richtigen Händedesinfektion.

Was ändert sich denn konkret für WDS.care, bezogen auf die Zunahme der Beratungseinsätze?

Zunächst einmal mussten wir einen Qualitätsstandard für Beratungseinsätze nach § 37 Abs. 3 SGB XI entwickeln, wobei sich dessen formale Gestaltung an die diversen Expertenstandards hält. Unser neuer Qualitätsstandard besteht aus einer kurzen Standardaussage, messbaren Struktur-, Prozess- und Ergebniskriterien und einer inhaltlichen Begründung in den Kommentaren. Darüber hinaus haben wir einen Beratungsleitfaden mit Erläuterungen erstellt. Zudem mussten die Qualifikationsanforderungen an die entsprechenden Mitarbeiter angepasst werden. Für die weitere Personalbedarfsplanung muss zunächst eine Auftragsauswertung erfolgen, bedeutet: Wir fragen uns, wie viele Beratungseinsätze bisher in welcher Region durchgeführt wurden, um zu ermitteln, wo weiteres Personal benötigt wird.

Vielen Dank für dieses Interview!

Weitere Informationen zu diesem Thema und zu kostenlosen Beratungseinsätzen finden Sie hier: http://37-3.de/

16.11.2017

Lippstädter Altstadtlauf

Dass Beate Kobiela Sportlerin mit Leib und Seele ist, merkt man direkt. Kein Wunder also, dass sie auch ursprünglich eine Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau absolviert hat. Und Grund genug, auch in ihre jetzige, eher weniger bewegungsintensive Tätigkeit als Assistentin der Geschäftsführung bei der WDS GmbH ein wenig mehr Sport zu bringen.

Wie? „Ich habe die diesjährige WDS-Teilnahme am 10. AOK-Altstadtlauf organisiert“, erklärt die gebürtige Erwitterin gut gelaunt. Auf einer Strecke von insgesamt 5 Kilometern im Herzen von Lippstadt ging es vor allem um eines: gemeinsam Spaß zu haben und sich auch mal außerhalb der WDS-Wände zu treffen. „Für mich ist der Teamgedanke sehr wichtig und dieser wird über den gemeinsamen sportlichen Wettkampf gefördert“, so Beate Kobiela, die seit zwei Jahren bei WDS.care arbeitet. „Uns ging es nicht um den Leistungsgedanken, sondern vielmehr um Geselligkeit, Gesundheit und ein rundum positives Lebensgefühl. Kurzum: Sport macht einfach glücklich und stärkt das Immunsystem.“

Mit einheitlichen Team-Shirts ausgestattet, starteten am 19. Mai Simon Brenzinger, Henning Grosch, Beate Kobiela, Nicole Kölbel, Maik Lengs und Thitithan Atthakasem beim Rotter Firmen- und Hobbylauf im Rahmen des Lippstädter Altstadtfestes. „Leider hat es gegossen wie aus Kübeln, aber die Stimmung war trotzdem toll.“ Und auch das Ergebnis kann sich sehen lassen: Das WDS.run-Team belegte in der Firmenwertung den 52. Platz bei über 230 teilnehmenden Firmen. „Manche unserer Teilnehmer konnten sich sogar darüber freuen, dass sie ihre persönliche Bestzeit beim Firmenlauf noch ein Stück weit verbessert haben“, so die 29-Jährige. Und in einem Punkt waren sich alle einig: Nächstes Jahr tritt das Team erneut beim Lauf an. „Dann sicherlich mit noch stärkerer Beteiligung“, hofft Beate Kobiela, die schon jetzt alle Kolleginnen und Kollegen von nah und fern zum kommenden Laufevent herzlich einlädt. Es lohnt sich, denn auch das Altstadtfest selbst ist einen Besuch wert. Also: Gut trainiert läuft sich’s besser! Nichts wie rein in die Laufsachen und schon jetzt für 2018 trainieren!

Impressum

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